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 | Geruchsartikel |
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Verschiedene Geruchsartikel
Unter guten Geruchsartikel versteht man solche die viel Geruch aufnehmen können. Es handelt sich hierbei um Kleidungsstücke, Stoff, Taschentücher und andere Gegenstände mit poröser Oberfläche. Unter schlechten Geruchsartikel versteht man solche, wo Gerüche nicht gut hängen bleiben, also Metalle etc. Zu Beginn der Ausbildung sollte man daher zunächst mit "guten" Geruchsartikel arbeiten, später aber auch eine ganze Reihe unterschiedlicher Geruchsartikel ausprobieren wie z.B. Zahnbürste, Zigarettenstummel, Schlüssel, Portemonnaie, Handy, Schmuck, Stift/Kugelschreiber, Bürste, usw. usw. Wenn der Hund diese Art der Geruchsaufnahme sicher beherrscht sollte man anfangen mit Geruchsartikel die nicht beweglich sind, z.B. Griff einer Autotür, Türklinke, Parkbank, Fußspur, usw. usw. zu trainieren. Dabei sind kaum Grenzen gesetzt.
Was sind kontaminierte Geruchsartikel ?
Darunter versteht man einen Geruchsartikel, der mehr als nur einen (deutlichen) Geruch trägt. In der Praxis enthält meistens jeder noch so "neutrale" Geruchsartikel eine Vielzahl von Gerüchen. Für den Hund ist es jedoch möglich den deutlichsten, hervorriechensten Geruch zu erkennen und diesem auch zu folgen. Mindestens zwei Gerüche sind dabei auf jedem Geruchsartikel relativ stark verdrehten. Einmal der, der gesuchten Person, zum anderen die des Hundeführers. Man kann als Hundeführer meistens nicht verhindern, mit dem Geruchsartikel in Kontakt zu kommen. Allerdings ist das für den Hund kein Problem. Für ihn ist klar, dass er nur dem Geruch folgen soll, der nicht in seiner unmittelbaren Nähe ist, also auf keinen Fall aber denjenigen, der das andere Ende der Leine hält. Daher kann man den Geruchsartikel auch ohne Probleme aus der Tüte holen und dem Hund direkt vor die Nase halten.
Sollte man im Realeinsatz nur einen kontaminierten Geruchsartikel zur Verfügung haben, müssen alle Personen die mit dem Geruchsartikel in Berührung kamen, vor dem Ansetzen des Hundes in dessen Nähe sein. Damit schließt er die Gerüche der Anwesenden aus. Dem noch verbleibenden Geruch wird der Hund dann folgen.
Aufbewahren eines Geruchsartikels
In der Regel in einer Plastiktüte oder Gefrierbeutel. Es gehen auch Schraubgläser etc. aber sie sind sperriger zu transportieren und meistens nicht frei von Eigengeruch.
Geruchsartikel besorgen oder herstellen
Der Hundeführer sollte immer selbst beurteilen, welcher Geruchsartikel am geeignetsten ist und welcher möglichst wenig Kontamination aufweist. Sollten mehrere Hunde parallel arbeiten, so ist zu überlegen, ob sich nicht jeder Hundeführer selbst seinen Geruchsartikel besorgt. Man kann auch einen sekundären Geruchsartikel gewinnen. Wird z.B. nach einem Verkehrsunfall eine Person vermißt, kann man eine sterile Kompresse auf den Fahrzeugsitz legen und mit Aluminiumfolie ca. 10 Minuten abdecken. Dabei muß man aber genau wissen wo sich die Person im Fahrzeug befunden hat. Die Kompresse nimmt die noch vorhandenen Geruchspartikel auf und man hat seinen Geruchsträger.
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