Unterschied zum Fährtenhund

Bei der "Fährtensuche" orientiert sich der Hund hauptsächlich an Bodenverletzungen, die durch zb. Gehen auf Gras, Erde, Laub etc. entstanden sind. Der Hund erhält keinen Geruchsstoff und der Beginn einer Fährt muss klar und deutlich gekennzeichnet sein. Eine Fährte zu verfolgen über steinigen Boden oder Asphalt ist fast unmöglich da dort keine oder nur wenige Bodenverletzungen entstehen können. Bei der Fährtensuche spricht man auch von einer "Tracksuche".

Beim "Mantrail" spielen die Bodenverletzungen kaum eine Rolle, da der Hund sich an den Geruchspartikeln orientiert, der gesuchten Person. Diese Geruchsartikel werden von jedem Menschen ständig abgestossen (ca. 40.000 Körperzellen pro Minute). Daher ist es auch möglich einen Trail über Asphalt oder Beton zu verfolgen, ohne dass das für den Hund ein ernstes Problem wäre. Die Hautzellen (Geruchspartikel) die jeder Mensch abstößt sind, wie ein Fingerabdruck auch, einmalig. Es gibt keine zwei Menschen die exakt gleich riechen. Daher kann der Hund eine bestimmte Person und deren Weg eindeutig bestimmen und verfolgen.